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Familienbiographisch fundierte Einmalberatung (FfEB)
 

EinmalBeratung wurde von Prof. Michael Märtens aus Dresden als ein grundsätzlich ungewollt eintretendes Ereignis betrachtet und an Klienten/Patienten, die nur einmal in die Sprechstunde kamen, weiteren Terminen jedoch fernblieben, wissenschaftlich eingehend untersucht und trotzdem als hilfreich erkannt.
Im Unterschied dazu ist die Familienbiographisch fundierte EinmalBeratung (FfEB) zunächst ausdrücklich als solche konzipiert.

Die FfEB benutzt neben anderen vor allem das Genogramm und seine familienbiographische Auswertung als Werkzeuge.

Für die Durchführung einer erfolgreichen FfEB sollten Sie ungefähr drei Stunden von Ihrer Zeit einplanen.
In der ersten Phase der Begegnung gilt es, einen von Wertschätzung und Vertrauen getragenen, persönlichen Kontakt aufzubauen, welcher eine fruchtbare Zusammenarbeit ermöglicht. Danach wird Ihr Anliegen besprochen, das möglichst klar umschrieben werden sollte, um die Chancen auf eine geeignete Lösung zu erhöhen.
In der zweiten Phase folgen die Erstellung des Genogrammes, basierend auf Ihren Angaben der Anamnesebögen,  und die familienbiographische Auswertung gemeinsam mit Ihnen.
Während einer Kaffeepause können Sie noch einmal Ihre Fragen sammeln, während Dr. Heucke die familienbiographischen Daten als Ressourcen im Dienste guter Lösungen in das Genogramm einträgt und ausdruckt.
In einer abschließenden dritten Phase werden die Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit zusammengefasst, damit Sie Ihre Erkenntnisse daraus sogleich in eigener Verantwortung in Ihrem Alltag, für sich selbst und für Ihre Mitmenschen nutzbringend einsetzen können.

FfEB eignet sich gut, um die Ursachen von Ängsten, Depressionen und psychosomatischen Störungen zu verstehen und aufzulösen.
Insbesondere kann sie mit Vorteilen dazu genutzt werden, sämtliche Beeinträchtigungen von Beziehungen bei Paaren, in Familien und am Arbeitsplatz zum Besseren zu wenden, sodass ein Abschied in Frieden oder für die Zukunft ein fruchtbares Miteinander möglich wird.
Nach Gewalterleben (Traumatisierung) ist wegen der Gefahr, sich durch Berichten erneut verletzt zu fühlen, Vorsicht geboten.
Bei stoffgebundenen Süchten, schweren Persönlichkeitsstörungen (z.B. Borderline) und Erkrankungen, die ihrem Wesen nach einer längeren Begleitung bedürfen, ist die FfEB nur als Vorbereitung, Grundlage oder Ergänzung weiterführender Therapiemaßnahmen anzuwenden.
Hirnorganische Erkrankungen, Psychosen und akute Selbstmordgefahr lassen sich durch eine FfEB nicht angemessen günstig beeinflussen.

Viele Betroffene haben zu beklagen, dass sie auf einen geeigneten Therapieplatz 6 bis 14 Monate warten müssen. Dieser Umstand erscheint für Menschen in seelischer Not untragbar.
Da es sich bei der FfEB (zunächst) um ein einmaliges, umschriebenes Angebot handelt, werden der zeitliche und finanzielle Aufwand überschaubar.
Jede(r) Betroffene kann, besonders in Absprache mit dem Berater, bereits von einer FfEB hinreichend profitieren. Es mag sich zugleich herausstellen, ob, und wenn ja, welche weiteren therapeutischen Schritte in Betracht kommen.

 

 


Preise und Terminvereinbarung

Eine FfEB kostet 360 Euro.
Die Rechnung, die Sie im Anschluss an die Beratung erhalten, ist sofort auf das unter Kontakt genannte Konto zu überweisen.
Eine Rücktrittsmöglichkeit besteht nur bis zum Abend des dritten Werktages vor Ihrem Beratungstermin, da die Gebühr sonst dennoch fällig wird.

Die persönliche telefonische Terminvereinbarung, auch nach vorheriger Anfrage per E-Mail, ist zwingend erforderlich.
Die Anamnesefragebögen I bis V, einen Fragebogen zu Ihren Zielen (GAS), sowie den SOC-Fragebogen zur wissenschaftlichen Auswertung erhalten Sie kostenlos mit einer ausführlichen Wegbeschreibung und der schriftlichen Benachrichtigung über den vereinbarten Termin per E-Mail oder Post.

Wie bei allen anderen, ärztlichen Leistungen profitieren Sie auch hier von der ärztlichen Schweigepflicht. Die Daten werden den gesetzlichen Bestimmungen entsprechend 10 Jahre aufbewahrt und bleiben auf diese Weise auch für Sie verfügbar.